Samstag, 9. März 2013

Zwei Tage im Paradies

                                                                                                                06.03. - 07.03.13
-Anreise
Punkt 03:45 Uhr wurden wir von unserem furchtbaren Weckerton aus den Federn gerissen. Das Aufstehen stoerte uns aber ueberhaupt nicht, denn wir wussten ja was vor uns lag.
Um halb 5 stand der Taxifahrer vor der Tuer und es ging ab zum Flughafen EZE.
Einchecken, Gepaeckabgabe und so ging relativ schnell und schon hoben wir ab in Richtung Iguazu (argentinische Seite).
Das Erste was nach der Landung auffiel, war die hohe Luftfeuchtigkeit, die sofort meine (N) Haare verwuestete :)
Da nach Brasilien kein Shuttle oder Bus fuhr, mussten wir mit dem Taxi fahren. Nach ca. 1 Stunde und 2 Stempel im Reisepass reicher, erreichten wir den Nationalpark Iguazu in Brasilien.
Vor dem Eingang mussten wir vom Taxi in ein parkeigenen Shuttle umsteigen. Nachdem wir den Eintritt fuer den Park gezahlt hatten, wurden wir zu unserem Hotel "Das Cataratas" gebracht.

-Zuerst das Negative
Wir sind Backpacker und unser Budget ist beschraenkt. Die zwei Tage bei Iguazu waren die teuersten zwei Tage unserer Reise und werden es wahrscheinlich auch bleiben. Damit ihr das mal seht, eine kleine Kostenuebersicht:

Taxi Hostel Sol  -  EZE     EUR 37,00
(Aufgrund der Uhrzeit nur mit Taxi moeglich)

Flug     EUR 303,00
(billiger als Bus)

Taxi Flughafen Iguazu - Hotel Das Cataratas     EUR 37,00
(nur Taxi moeglich, da es von Flughafen aus kein grenzueberschreitender Bus bzw Shuttle gab)

Anreise:     EUR 377,00

Eintritt Park 2 Personen     EUR 49,00

Parkaction 1     EUR 105,00
(9 km Dschungeltrail)

Parkaction 2     EUR 35,00
(Rafting)

Drinks and Food am Pool     EUR 25,00

Dinner "a la Carta"     EUR 79,00

Dinner bzw Snacks am Abend     EUR 52,00
(fuer essen und trinken gab es nur zwei Moeglichkeiten. Entweder im Tourischuppen, die ab 17 Uhr geschlossen sind und total ueberteuert oder man isst im Hotel. Und bei einem Lixuxhotel zahlt man da seine Preise)

Kevin Zigaretten     EUR 7,00
(3 Schachteln. Im Vergleich zu Argentinien teuer. 3 Schachteln EUR 2,70)

Parkaufenthalt:     EUR 350,00

Hotel Das Cataratas - Hostel Noelia Puerto Iguazu (ARG)     EUR 43,00
(wieder nur Taxi moeglich)


Insgesamt:     EUR 770,00

Aber jetzt genug gebruddelt. Jeder Cent in diesen zwei Tagen hat sich mehr als gelohnt!!!!!


Kaum am Hotel angekommen, rennen bereits 3 Angestellte auf einen zu. Der Eine oeffnet die Tuer, der Andere hilft dir aus dem Van und der Dritte schleppt dein Gepaeck zur Rezeption.
Nach dem einchecken, fuehrte uns die Rezeptionistin durch das Hotel. Sie zeigte uns den Hotelpark, den Pool, die Poolbar, das Fitnessstudio, die Zigarrenlounge, die Pianobar, den Buisness Room, den Spabereich, den Fuehstuecksbereich, den Dinnersaal und schliesslich unser Zimmer.
Unser erster Eindruck: WOW! Ein grosses, wunderschoenes und top gepflegtes Hotel, wo es sich die Schnoesels gutgehen lassen. Fuer die naechsten zwei Tage gehoeren wir auch dazu.
Duerfen wir vorstellen: Herr und Frau von und zu Schnoesel.





Im Zimmer angekommen, klopfte es auch gleich an der Tuer. Ein netter Page brachte unser Gepaeck. So einen Service hatten wir noch nie :)
Da wir erst seit ein paar Minuten Herr und Frau von und zu Schnoesel waren, wollten wir ihm natuerlich helfen. Aber grundsaetzlich lassen sich die Servicearbeiter bei gar nichts helfen.
Nachdem sich die erste Euphorie ueber das geile Hotel, das Zimmer und den Service gelegt hatte, hiess es fuer uns Antimueckenspray drauf und ab in den Dschungel.
Den ersten Anblick der Wasserfaelle hatten wir gleich vor dem Hotel.


Was fuer ein Anblick!
Auf dem Weg immer naeher zu den Wasserfaellen wurden wir auch gleich von Einheimischen begruesst.



Der Pfad zu den Wasserfaellen bot viele Gelegenheiten gute Fotos zu machen.







Auch ein paar Exemplare der artenreichen Tierwelt bekamen wir zu Gesicht.





Der Nationalpark bietet Lebensraum fuer unzaehlige Tier- und Pflanzenarten, wie u. a. Jaguare, Pumas (sind uns leider nicht vor die Linse gelaufen), ein dutzend Amphibienarten, hunderte von verschiedenen Schmetterlingen, ein Haufen Spinnen und noch vielen anderen Tieren.



Gegen Ende des Pfades war man unmittelbar vor den Wasserfaellen. Hier bekam man die Kraft der Wassermassen zu spueren. Wir wurden plitschnass und hoerten unsere eigenen Worte nicht mehr.
Es war einfach der Wahnsinn!









Zum Schluss fuhr noch ein Aufzug nach oben und wir bekamen einen perfekten Panoramablick. Vereinzelnt konnte man auch sehen, wie sich Regenboegen bildeten.





Die Sonne trocknete uns sofort wieder und wir gingen zurueck ins Hotel, wo wir beschlossen mal den Pool auszuprobieren. Sofort wenn man sich eine Liege ausgesucht hat, kommt auch gleich der Life Guard und richtet die Liege fuer einen hin. Auch gleich danach bringt einem der Poolkellner schon die Karte.
Doch auch wenn man nichts bestellt verdurstet oder verhungert man nicht. Jede Stunde wird einem ein kleiner gratiscocktail zum probieren oder Obst serviert. Ausserdem bringt er regelmaesig eidkalte Tuecher zur Erfrischung. So laesst man es sich als Schnoesel am Pool gut gehen.
Zur Info: Durch uns sank das Durschnittsalter deutlich. Man war das ne Celoparade :-).



Da es schon spaet war und wir reichlich Kohldampf hatten, machten wir uns auf zum
Dinner. Da in unserem Rucksack kein Anzug und Cocktailkleid zu finden war, ignorierten wir den Dresscode und fielen auf wie bunte Hunde. Doch die Kellner haben uns trotzdem behandelt wie alle anderen auch. Wir entschieden uns fuer etwas "guenstiges" auf der Karte und genossen ein Essen der Extraklasse. Mit vollem Bauchi uns sehr sehr guter Laune fielen wir in unser Luxusbett ( waehrend wir essen waren brachte uns der Roomservice Schokolade, Flipflops und Bademaentel. Ausserdem machte er uns den Fernseh an und unser Bett schlafbereit. Was fuer ein Service)


Tag 2 - Welcome to the jungle

Im Nationalpark gibt es verschiedene Aktivitaeten die angeboten werden.Wir entschieden uns fuer "Trilha Poco Preto" der mit 9km laengste Wanderweg des Parks.
Bei stroemenden Regen zogen wir mit unserem Travel Guide los um den Dschungel zu erkunden.
Uns wurde einiges ueber die Flora und Fauna und ueber die Tierwelt erklaert. Doch leider schienen sich die meisten Tiere bei diesem Wetter versteckt zu halten. Trotzdem ein tolles Erlebnis durch den Dschungel zu wandern.










Der Regen wurde immer staerker und der gesamte Trail stand unter Wasser ( das soll wohl oefter im Regenwald vorkommen :)). Das erschwerte die Wanderung weshalb ein Jeep kam und wir den Rest des Weges eine Jeep-Safari machten.
Ich (K) machte mit dem Travel Guide am Ende des Trails einen zusaetzlichen Wanderweg, der zu einem Aussichtspunkt fuehrt bei dem man Voegel, und wenn man Glueck hat, Krokodile beobachten kann. Ich hatte leider kein Glueck.
Kurze Anmerkung am Rande: Nicht jede Regenjacke schuetzt vor Regen! Unsere Kamera ueberlebte es trotz Schuetzhuelle leider auch nicht :( Jetzt brauchen wir dringend Ersatz.
Ausserdem in der Tour inbegriffen war eine Speedboot-tour auf dem rio iguazu, bei dem wir einige Voegel zu sehen bekamen wie z. B. den Motmot. Diese Voegel (gibts in mehreren Farben) sind unglaublich schnell. Einer von ihnen flog auf gleicher Hoehe wie das Speedboot, welches Vollgas fuhr.




Wer Lust hatte konnte waehrend der Speedbootfahrt auf Kayake umsteigen. Das machten wir natuerlich. Da bekommt man schon die Hosen voll wenn man zu zweit in einem Kayak auf so einem riesigen Fluss von der Stroemung erfasst wird, und ganz genau weiss in ein paar Kilometern kommt ein riesiger Abgang. Aber es hat riesen Spass gemacht!
Total durchnaesst und mit bester Laune wurden wir zurueck ins Hotel gebracht. Wir hatten nun 2 Stunden zeit fuer eine heisse dusche und ein schlaefchen. Dann ging es auch schon los zum Rafting. Da ich ( N) noch die Hosen vom Kayak fahren voll hatte, entschied ich mich das Raften ausfallen zu lassen.
Aufgrund des miesen Wetters war ich (K) der Einzige, der raften ging. Um zum Startpunkt zu kommen musste man erstmal die Wasserfaelle ca 50 Meter hinutergehen. Senkrecht ging es auf Wendeltreppen mit sehr niedrigem Gelaender hinab in die Tiefe. Ich konnte sehen wie stark die Stroemung aufgrund des Wetters war und wusste nicht ob ich mich freuen sollte. Unten angekommen stieg ich ins Schlauchboot und mein Travel Guide erklaerte mit die Regeln und Komandos. Ein Boot, zwei Maenner und die Stromschnellen des Rio Iguazu. Der Spass konnte anfangen. Wir bekamen durch die Stroemung richtig Speed drauf und der Guide schrie immer "forward, forward". Eins ist klar, raften ist ein sehr anstrengender Sport, macht aber auch uebel Spass. Das wichtigste Komando, das er rief war "seat down", dann musste ich mich immer am Boot festkrallen weil es gefaehrlich wurde. Als der Fluss etwas ruhiger wurde, wurden wir von einem Speedboot begleitet, das vor uns fuhr und fuer grosse Wellen sorgte. Das bringt nochmal richtig Action rein. Das letzte Stueck ist der Fluss ganz ruhig und man hat Zeit sich den Regenwald anzuschauen oder im Fluss zu schwimmen. Am Ende der Tour stieg ich in den Parkshuttle und fuhr in Richtung der Lokale, wo ich wieder Niña traf. Zusammen gings wieder zurueck ins Hotel zum Dinner.
Auch in einem 4 Sterne Hotel servieren sie Burger und Pommes (N) und Sandwiches (K). Allerdings in einer Qualitaet, von der jede Burgerbude nur traeumen kann.
Als wir ins Zimmer zurueck kamen entdeckten wir Kakerlaken (kein Wunder mitten im Dschungel) und teilten es der Rezeption als Info mit. Ohne dass wir irgendwass wollten, bekamen wir sofort ein neues Zimmer. Das nennt man Service. Das neue Zimmer war etwas groesser aber ansonsten gleich. Wir gingen pennen und freuten uns auf das Champagnerfruehstueck morgen.


Mittwoch, 6. März 2013

La Boca - diesmal aber wirklich

                                                                                                                              05.03.13
Heute war unser letzter Tag im Hostel Sol. Nachdem wir nun zum vierten Mal das Fruehstueck verpasst hatten, machten wir uns endlich auf den Weg nach La Boca. Mit dem Taxi kostete es 4 EUR. Also ab dafuer und los zum Stadion der Boca Juniors.
Vorbei an Bolzplaetzen, auf denen Maradonna das Fussballspielen lernte und heruntergekommenen Haeusern, die erahnen lassen wie manche Leute hier leben. Und ploetzlich taucht mitten drinn dieses riesige blau-gelbe Stadion auf. Die Heimat der Boca Juniors und der ganze Stolz von Buenos Aires.



Um das Stadion herum ist auch alles blau-gelb. Und wenn man Glueck hat trifft man auf Stars wie Maradonna und Palermo.



Doch auch abseits des Stadions macht La Boca einiges her. Ein paar Strassen weiter erreicht man den "el Caminito". Eine Fussgaengerzone, die aus bunten Wellblechgebaeuden besteht. Einheimische Kuenstler sind fuer diese farbenfrohe Gestaltung verantwortlich und bemalen heute noch Haeuser.






Wir haben es uns nicht nehmen lassen, uns von einem einheimischen Kuenstler eine Karikatur anfertigen zu lassen. :)


Es macht sehr viel Spass durch la Boca zu laufen, denn hier ist einiges los wie z. B. Strassentango. Auch ist uns aufgefallen, dass hier sehr viele Strassenhunde sind. Aber alle sehr friedlich und zutraulich.
La Boca ist so wie man sich ein richtiges Arbeiterviertel vorstellt. Doch bloss weil es ein Arbeiterviertel ist, ist es noch lange nicht guenstig. Zumindest auf den Touripfaden zahlt man gesalzene Preise fuer ein kleines Bier. Da unser ganzes Geld fuers Bier drauf ging mussten wir wohl oder uebel den Bus zurueck nehmen.
Abends im Hostel liessen wir noch den Abend entspannt mit Claudia und Marco ausklingen.
Ab morgen startet die naechste Etappe unserer Reise und wir freuen uns riesig darauf!

Hosteltag mit Tango

                                                                                                                                      04.03.13
Heute machten wir uns ein Hosteltag. Bis auf ein paar Einkaeufe, machten wir es uns hier gemuetlich. Das muss schliesslich auch mal sein und bis auf La Boca hatten wir ja nun auch schon alles gesehen.
Im Hostel zu bleiben bedeutet aber nicht, dass man nichts erlebt. Es gibt hier viele verschiedene Leute. Die meisten Gaeste sind spanisch sprechend. Viele von ihnen auf Arbeitssuche in Buenos Aires.
Am Abend startete ein kleiner Tangokurs. Und wer in Argentinien ist muss natuerlich Tango tanzen. Also machten wir auch mit. Uns wurden die Grundschritte gezeigt und die verschiedenen Arten des Tango etwas erklaert. Es war kein Intensivkurs aber einige Schritte hatte man danach durchaus drauf. Wir entdeckten verborgene Talente :) Der naechste Tangowettbewerb kann kommen.

Marktbesuch

                                                                                                                                         03.03.13
Heute war wieder der grosse Markt in San Telmo. Den wollten wir uns natuerlich nicht entgehen lassen. Es waren gefuehlte 15 Grad aber wir sind ja Deutsche, also kein Ploblem. Wir schlenderten mit frischgepresstem Osaft von Stand zu Stand, die aber grossteils die Gleichen waren von letzter Woche. Es war trotzdem wieder cool.
In der Naehe des Marktes befindet sich der Plaza de Mayo. Hier findet man genauso viele Tauben wie Touris. Als "Paloma" gehts dir gut in Buenos Aires. (Zumindest hier) Denn du wirst staendig gefuettert. Kaum hast du Futter, schwirren die Palomas auch schon um dich rum, fressen dir aus der Handund landen auf deinen Schultern und Armen. Auch wir holten uns Vogelfutter. Ich (K) fuehlte mich wie der Palomafluesterer als mir die gesamte Meute quer ueber den Platz folgte.





Spaeter im Hostel kochten wir Nudeln und Sosse und lernten ein deutsches Paar kennen, dass am Ende ihrer Weltreise ist. Claudia und Marco. 11 Monate waren sie unterwegs. Wie assen gemeinsam und sassen bis spaet am Abend auf der Terasse. Beides sehr nette Menschen, die uns aufgrund ihrer Erfahrung jede Menge nuetzliche Infos fuer unsere Weiterreise geben konnten :)

Montag, 4. März 2013

Noch ein Chillertag

                                                                                                                                      02.03.13

Heute schafften wir es zum ersten Mal puenktlich zum fruehstueck :) Danach buchten wir uns ein Hostel in Puerto Iguazu. Wir haben uns entschieden nach unseren zwei Naechten im Luxushotel noch ein paar Tage in einem Hostel dranzuhaengen. Da heute sonst nichts besonderes auf dem Plan stand, streiften wir durch Buenos Aires und entdeckten zufaellig den Stadtstrand. Eine Wiese auf der Strandliegen aufgestellt sind. Ein wirklich sehr gechillter Ort, wo man sich die Sonne auf den Kaesebauchi scheinen lassen kann :)
Nach zwei Stunden spanisch pauken trieb uns der Hunger in eines der Restaurants dort in der Naehe.
In der Strasse in der wir waren, war ein Restaurant neben dem anderen. Und natuerlich wollen alle einen reinlocken und preisen ihte Angebote an. Wenn man aber ein richtig gutes Angebot will, sollte man das erste immer ausschlagen und weitergehen. Denn dann, (so war es zumindest bei uns) ruecken sie die guten Angebote raus. So kamen wir zu einem Top 3 Gaenge Menue.
Mit leckeren Empanadas als Vorspeise, einem dicken Steak mit Pommes und Salat als Hauptgang und Eis zum Nachtisch. Dazu gab es Bier und Wein umsonst. Das komplette Menue kostete umgerechnet 12,50 EUR pro Person und geschmeckt hat es super!




Chillertag

                                                                                                                                           01.03.13

Nachdem wir in den "Ekelduschen" geduscht und mal wieder das Fruehstueck verpasst hatten, machten wir uns auf den Weg um rauszufinden wie wir am Besten ein Paket nach Deutschland bringen. Unsere erste Adresse war DHL, wo uns der Preis aus den Socken haute. Ein T-Shirt und eine Postkarte nach Hemmingen kosten 250 US$ !!! Jetzt bleibt uns nur noch die Alternative FedEx oder die argentinische Post.
Den Rest des Tages verbrachten wir mal wieder bei tollem Wetter im Park :)







La Boca -oder auch nicht

                                                                                                                                         28.02.13
Heute stand das letzte barrio der Stadt auf dem Plan: La Boca.
La Boca ist eins der aermsten Vierteln in Buenos Aires und eines der gefaehrlichsten. Schon auf dem Weg dorthin sahen wir Leute, die unter der Bruecke leben und sich so haeuslich es geht eingerichtet haben. Hier wird richtig deutlich wie weit die Schere zwischen arm und reich in Argentinien auseinander geht. Kurze Zeit spaeter bemerkten wir eine Gruppe junger Maenner, die bereits ein Auge auf uns geworfen hatten. Es war nicht schwer zu erkennen, dass die Gruppe uns nicht einfach nur kennenlernen wollte. Als einer der Gruppe stehen blieb, uns provozierend anschaute, waren wir sicher, dass er auf uns wartete. Die Anderen sahen wir weiter vorne auch schon warten. Die Gruppe dachte wohl wir checken nicht was die vorhaben. Jedenfalls drehten wir wieder um und den Jungs entging ihr "Fang der Tages".
Wir hoerten ploetzlich ein lautes knurren. Das waren aber zum Glueck keine Strassenhunde, sondern nur unser Magen :) Wir gingen Empanadas fruehstuecken. (Unser neuer Lieblingssnack)


Das sind Teigtaschen, die mit Huhn, Schinken und Kaese, Hackfleisch oder manchmal auch mit Gemuese gefuellt sind.

Wir verbrachten noch den Mittag ueber in den Strassen von Buenos Aires und machten ab und zu Pause im Park.






Gegen abend sind wir dann das erste mal mir der U-Bahn ins Hostel zurueck gefahren. Eine Fahrt egal wohin kostet umgerechnet ca 0,40 EUR.