Samstag, 14. September 2013

Die Buckelwale von Mancora


                                                                                                                                         27.08.2013

Praktisch als Geburtstagsgeschenk buchte ich vor 2 Tagen einen Ausflug zur Wahlbeobachtung. Mir (N) war noch schlecht vom Wackelboot in Copacabana,deshalb wollte ich nicht mit. Ich (K) wurde um 6.30 Uhr morgens abgeholt und ein Dorf weiter am Hafen ( der nicht mehr als ein Steg ist ) abgelassen. Zwischen August und Oktober ist hier in Mancora Buckelwalsaison. Muetter kommen hier in die Gegend mit ihren Kindern, da sie hier relativ sicher vor grossen Raubfischen sind. Buckelwale werden durchschnittlich 13 Meter lang, manche Exemplare sogar bis zu 18 Meter und wiegern 25 - 30 Tonnen. Fressen tun sie ueberwiegend Grill und kleine Fische. Ausserdem fressen sie nur im Sommer, im Winter zehren sie von ihren Fettreserven.

Sonnenaufgang vom Steg aus
Vom Steg ging es ab ins Boot und mit vollgas raus aufs Meer. Keine Viertelstunde spaeter sahen wir einen Schwarm Delfine die zielstrebig einen Fischschwarm folgten. Bis zu 7 Delfine in einer Reihe sprangen synchron auf und ab. Leider konnte meine Kamera dieses Schauspoel nicht einfangen.Wenigstens sieht man die Flossen.



Wir liessen die Delfine in ruhe jagen und shipperten eine Weile auf dem Ozean. Immer wieder konnte man links und rechts vom Boot die Kopefe von Seeloewen auftauchem sehem.



Nach einer Weile sah man ploetzlich einen Luftstoss aus dem Wasser schiessen. Ich sah meinen ersten Wal :-) und dann gleich 2, eine Mutter und ihr junges.




Ich freute mich jedesmal riesig wenn Flossen oder Teile des Koerpers aus dem Wasser ragten. Wir drosselten den Motor und verfolgten sie ein bisschen, bis sie ploetzlich weg waren. Doch sie kamen wieder! und zwar wie!

Urploetzlich schoss die Mutter aus dem Wasser und legte einen Sprung der Extraklassen hin. Der Knall als dieser Kolloss wieder auf dem Wasser aufprallte war Ohrenbetaeubend. Ihr Baby machte es sofort nach und wir sahen beider munter umherspringen. Ein seltener Anblick, ich hatte Gaensehaut.










Als die beiden wieder aufhoerten mit springen wurde es ruhiger, mithilfe eines Mikrofons konnten wir noch ihre Gesaenge mit denen sie kommmunizieren hoeren. Wir verfolgten sie noch eine halbe Stunde und drehten dann in Richtung Hafen um. Wir kamen noch an einer Bohrinsel mit Seeloewen vorbei und im Hafen wurden wir von Meeresschildkroeten die ihre Koepfe aus dem Wasser streckten empfangen. Einer der besten Ausfluege ueberhaupt und ein Anblick den ich nie vergessen werde.







Den Rest der Zeit in Mancora verbrachten wir mit chillerei  und klaerten unseren Rueckflug. Eigentlich hatten wir vor nach Quito in Ecuador zu fahren um dort einen Flug nach Caracas zu nehmen, unser eigentlicher Rueckflugsort. Allerdings waren die Fluege schweineteuer und per Bus, also auf dem Landweg wird strikt davon abgeraten nach Venezuela einzureisen. Zu Gefaehrlich sind die Grenzuebergaenge. Wir setzten und mit unserem Reisebuero in Verbindung und checkten ab ob sich der Flug nicht nach Quito oder Lima umbuchen laesst. Nach viel Emailverkehr hatte wir am Ende unseren Flug von Lima aus und fuer den 16. September. Also ab  zueruck nach Lima.

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