| Die Route |
um 7:45 Uhr wurden wir in unserem Hostel abgeholt. Insgesamt sind wir 6 Personen. 2 Prollbrasilianer, 2 schwule Franzosen und wir. Jetzt kanns losgehen :)
Nach langen Formalitaeten beim Zoll ueberquerten wir die bolivianische Grenze und bekamen erstmal ein super Fruehstueck (natuerlich inklusive)
| War sehr kalt da oben :) |
| Das Fruehstueck |
| Unser Jeep fuer die 3 Tage |
| Jetzt kanns losgehen :) |
10 Minuten spaeter standen wir vor dem Eingang des Nationalparks "Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Avaroa"
Wir bezahlten den Eintritt, setzten uns in den Jeep und steuerten unserenersten Halt an.
Die "Laguna Blanca" un d "Laguna Verde", die sich auf 4 300 Hoehenmeter befindet.
| Laguna Blanca |
Von dort aus ging es auf der teilweise vereisten Schotterpiste weiter durch den "Desierto de Dali", eine Steinwueste.
Wir stoppten bei einer weiteren Lagune mit heisser Thermalquelle, in der ich (K) schwamm.
Kleine Anmerkung nebenbei (N): Hier zahlt man fuer die Toilette 3 Bolivianos und anstatt einer Toilette bekommt man ein Katzenklo!! Ein Plumsklo ohne Spuelung. Nach dem Geschaeft muss man Katzenstreu nachwerfen. So macht ein Klogang doch richtig Spass! :)
Es ging weiter durch die Wueste auf 4 800 m Hoehe zu den eindrucksvollen Geysieren. Eine heisse Quelle, die ihr Wasser in regelmaessigen und unregelmaessigen Abstaenden als Fontaene ausstoesst.
Langsam wurde es Zeit fuers Mittagessen. Dies gab es in unserer Unterkunft fuer die erste Nacht. Ein sehr einfaches Gebaeude ohne jeglichen "Luxus".
Jetzt kommen endlich mal die Schlafsaecke zum Einsatz da es hier echt schweine kalt ist.
Das Mittagessen war wirklich sehr lecker und fuer die, die Probleme mit der Hoehe hatten gabs Kokablaetter.
Nach kurzer Verdauungspause ging es zu unserem letzten Stop fuer heute: "Laguna Colorada".
| Den Kopf von der nicht beachten :) |
Abends gab es dann noch Abendessen und wir stiegen in unsere Schlafsaecke. Uebrigens haben wir noch nie einen so schoenen, nahen und wirklich intensiven Sternenhimmel gesehen wie hier!
Der erste Tag war sehr geil und wir freuen uns schon mega auf den naechsten!Tag 2
Die erste kalte Nacht war ueberstanden . Nach kurzem Fruehstueck draengelte unser Fahrer: "Wir muessen loooooos!" Also ab in den kalten Jeep und los gings!
Der erste Halt war dann beim "Arbol de Piedra"
Von dort aus fuehrte der Weg vorbei an 3 wunderschoenen Lagunen: Laguna Hedionda, Laguna Honda und Laguna Cañapa. Bei den folgenden Bildern wissen wir leider nicht mehr welche Lagune welche war, sind aber alle drei schoen :) Ausserdem assen wir bei einer der dreien Mittag :) Die Verpflegung war wieder lecker.
| Uebrigens frieren die Flamingos nachts in der Lagune ein :) |
| Hier haben wir noch eine ganz seltene Art Flamingo vor die Linse bekommen :) |
Nach einer Stunde auf und ab auf dem Gelaende erreichten wir den Aussichtspunkt zum Vulkan Ollague.Ein aktiver Vulkan mitten in den Anden.
| Hinten links sieht man ihn rauchen |
Der Weg fuehrte weiter durch die tolle Landschaft und wir ueberquerten die Linea Ferrea. Eine Eisenbahnschiene die Uyuni mit Chile verbindet.
Unser letztes Ziel fuer heute war unsere Unterkunft fuer die zweite Nacht. Um dort anzukommen durchquerten wir noch zwei kleine Doerfer San Juan und Lakaya.
Unsere Unterkunft hiess "Hotel de Sal", hatte aber nicht viel von einem Hotel. Wenigstens gab es Duschen, heisses Wasser und ein Doppelzimmer. So musste ich (N) mir nicht das Geschnarche von den Prollbrasilianern reinziehen.
Zu Abendessen gab es Lama! Wirklich lecker!
| So wars nicht ganz so kalt nachts :) |
Tag 3
Tag 3 begann mit einem akzeptablen Fruehstueck und einem Fahrer, der mal wieder Stress machte: "Looos, loooos, wir muessen los!" Wir fuhren in die Salzwuest Uyunis. Eine riesige Landschaft die nur aus Salz besteht! Links, rechts, soweit das Auge reicht nur weiss und wir mitten drinn! Doch mitten in dieser weissen Wueste gibt es einen besonderen Ort: " die Isla Pescado"
| Und auf dieser Insel leben diese suessen rattenaehnlichen Hasen |
Und den Besuch eines Museums
Kurz vor dem Verlassen der Wueste konnte man noch sehen, wie hier Salz abgebaut wird. Wir besuchten noch einen kleinen Markt in Colchoni sowie den abgefahrenen Eisenbahnfriedhof von Uyuni.
| Der Markt |
| Der Eisenbahnfriedhof |
Fazit der Tour:
Die Tour war Hammer, so viel schoene Landschaften in so kurzer Zeit haben wir nioch nie gesehen!
In Uyuni fanden wir auch gleich ein Hotel. Das Doppelzimmer fuer 3,50 euro pro Nacht. Uyuni selbst besteht eigentlich nur aus Tourishops und Restaurants. Wir wurden von einem 12 jaehrigen bedient der 3x nachfragen musste was ein Caipiriña ist (stand aber auf der Karte). Der groesste Unterschied der uns bisher zu den anderen Laendern in Suedamerika auffiel sind eindeutig die Einwohner mit indigener Abstimmung. Was sehr cool ist, alle tragen traditionelle Kleidung.
Wir buchten gleich ein Busticket nach Potosi (wieder 3,50 eur). Nachdem wir 35 Minuten auf unsere Lasagne gewartet haben gingen wir mit vollem Ranzen ins Bett.