Heute stand das letzte barrio der Stadt auf dem Plan: La Boca.
La Boca ist eins der aermsten Vierteln in Buenos Aires und eines der gefaehrlichsten. Schon auf dem Weg dorthin sahen wir Leute, die unter der Bruecke leben und sich so haeuslich es geht eingerichtet haben. Hier wird richtig deutlich wie weit die Schere zwischen arm und reich in Argentinien auseinander geht. Kurze Zeit spaeter bemerkten wir eine Gruppe junger Maenner, die bereits ein Auge auf uns geworfen hatten. Es war nicht schwer zu erkennen, dass die Gruppe uns nicht einfach nur kennenlernen wollte. Als einer der Gruppe stehen blieb, uns provozierend anschaute, waren wir sicher, dass er auf uns wartete. Die Anderen sahen wir weiter vorne auch schon warten. Die Gruppe dachte wohl wir checken nicht was die vorhaben. Jedenfalls drehten wir wieder um und den Jungs entging ihr "Fang der Tages".
Wir hoerten ploetzlich ein lautes knurren. Das waren aber zum Glueck keine Strassenhunde, sondern nur unser Magen :) Wir gingen Empanadas fruehstuecken. (Unser neuer Lieblingssnack)
Das sind Teigtaschen, die mit Huhn, Schinken und Kaese, Hackfleisch oder manchmal auch mit Gemuese gefuellt sind.
Wir verbrachten noch den Mittag ueber in den Strassen von Buenos Aires und machten ab und zu Pause im Park.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen