Mittwoch, 6. März 2013

Hosteltag mit Tango

                                                                                                                                      04.03.13
Heute machten wir uns ein Hosteltag. Bis auf ein paar Einkaeufe, machten wir es uns hier gemuetlich. Das muss schliesslich auch mal sein und bis auf La Boca hatten wir ja nun auch schon alles gesehen.
Im Hostel zu bleiben bedeutet aber nicht, dass man nichts erlebt. Es gibt hier viele verschiedene Leute. Die meisten Gaeste sind spanisch sprechend. Viele von ihnen auf Arbeitssuche in Buenos Aires.
Am Abend startete ein kleiner Tangokurs. Und wer in Argentinien ist muss natuerlich Tango tanzen. Also machten wir auch mit. Uns wurden die Grundschritte gezeigt und die verschiedenen Arten des Tango etwas erklaert. Es war kein Intensivkurs aber einige Schritte hatte man danach durchaus drauf. Wir entdeckten verborgene Talente :) Der naechste Tangowettbewerb kann kommen.

Marktbesuch

                                                                                                                                         03.03.13
Heute war wieder der grosse Markt in San Telmo. Den wollten wir uns natuerlich nicht entgehen lassen. Es waren gefuehlte 15 Grad aber wir sind ja Deutsche, also kein Ploblem. Wir schlenderten mit frischgepresstem Osaft von Stand zu Stand, die aber grossteils die Gleichen waren von letzter Woche. Es war trotzdem wieder cool.
In der Naehe des Marktes befindet sich der Plaza de Mayo. Hier findet man genauso viele Tauben wie Touris. Als "Paloma" gehts dir gut in Buenos Aires. (Zumindest hier) Denn du wirst staendig gefuettert. Kaum hast du Futter, schwirren die Palomas auch schon um dich rum, fressen dir aus der Handund landen auf deinen Schultern und Armen. Auch wir holten uns Vogelfutter. Ich (K) fuehlte mich wie der Palomafluesterer als mir die gesamte Meute quer ueber den Platz folgte.





Spaeter im Hostel kochten wir Nudeln und Sosse und lernten ein deutsches Paar kennen, dass am Ende ihrer Weltreise ist. Claudia und Marco. 11 Monate waren sie unterwegs. Wie assen gemeinsam und sassen bis spaet am Abend auf der Terasse. Beides sehr nette Menschen, die uns aufgrund ihrer Erfahrung jede Menge nuetzliche Infos fuer unsere Weiterreise geben konnten :)

Montag, 4. März 2013

Noch ein Chillertag

                                                                                                                                      02.03.13

Heute schafften wir es zum ersten Mal puenktlich zum fruehstueck :) Danach buchten wir uns ein Hostel in Puerto Iguazu. Wir haben uns entschieden nach unseren zwei Naechten im Luxushotel noch ein paar Tage in einem Hostel dranzuhaengen. Da heute sonst nichts besonderes auf dem Plan stand, streiften wir durch Buenos Aires und entdeckten zufaellig den Stadtstrand. Eine Wiese auf der Strandliegen aufgestellt sind. Ein wirklich sehr gechillter Ort, wo man sich die Sonne auf den Kaesebauchi scheinen lassen kann :)
Nach zwei Stunden spanisch pauken trieb uns der Hunger in eines der Restaurants dort in der Naehe.
In der Strasse in der wir waren, war ein Restaurant neben dem anderen. Und natuerlich wollen alle einen reinlocken und preisen ihte Angebote an. Wenn man aber ein richtig gutes Angebot will, sollte man das erste immer ausschlagen und weitergehen. Denn dann, (so war es zumindest bei uns) ruecken sie die guten Angebote raus. So kamen wir zu einem Top 3 Gaenge Menue.
Mit leckeren Empanadas als Vorspeise, einem dicken Steak mit Pommes und Salat als Hauptgang und Eis zum Nachtisch. Dazu gab es Bier und Wein umsonst. Das komplette Menue kostete umgerechnet 12,50 EUR pro Person und geschmeckt hat es super!




Chillertag

                                                                                                                                           01.03.13

Nachdem wir in den "Ekelduschen" geduscht und mal wieder das Fruehstueck verpasst hatten, machten wir uns auf den Weg um rauszufinden wie wir am Besten ein Paket nach Deutschland bringen. Unsere erste Adresse war DHL, wo uns der Preis aus den Socken haute. Ein T-Shirt und eine Postkarte nach Hemmingen kosten 250 US$ !!! Jetzt bleibt uns nur noch die Alternative FedEx oder die argentinische Post.
Den Rest des Tages verbrachten wir mal wieder bei tollem Wetter im Park :)







La Boca -oder auch nicht

                                                                                                                                         28.02.13
Heute stand das letzte barrio der Stadt auf dem Plan: La Boca.
La Boca ist eins der aermsten Vierteln in Buenos Aires und eines der gefaehrlichsten. Schon auf dem Weg dorthin sahen wir Leute, die unter der Bruecke leben und sich so haeuslich es geht eingerichtet haben. Hier wird richtig deutlich wie weit die Schere zwischen arm und reich in Argentinien auseinander geht. Kurze Zeit spaeter bemerkten wir eine Gruppe junger Maenner, die bereits ein Auge auf uns geworfen hatten. Es war nicht schwer zu erkennen, dass die Gruppe uns nicht einfach nur kennenlernen wollte. Als einer der Gruppe stehen blieb, uns provozierend anschaute, waren wir sicher, dass er auf uns wartete. Die Anderen sahen wir weiter vorne auch schon warten. Die Gruppe dachte wohl wir checken nicht was die vorhaben. Jedenfalls drehten wir wieder um und den Jungs entging ihr "Fang der Tages".
Wir hoerten ploetzlich ein lautes knurren. Das waren aber zum Glueck keine Strassenhunde, sondern nur unser Magen :) Wir gingen Empanadas fruehstuecken. (Unser neuer Lieblingssnack)


Das sind Teigtaschen, die mit Huhn, Schinken und Kaese, Hackfleisch oder manchmal auch mit Gemuese gefuellt sind.

Wir verbrachten noch den Mittag ueber in den Strassen von Buenos Aires und machten ab und zu Pause im Park.






Gegen abend sind wir dann das erste mal mir der U-Bahn ins Hostel zurueck gefahren. Eine Fahrt egal wohin kostet umgerechnet ca 0,40 EUR.







Donnerstag, 28. Februar 2013

Der Urlaub ist vorbei

                                                                                                                                         27.02.13

Heute war es soweit. Wir sagten Adios "Room Mate Carlos". Unser Hostel "Sol" ist zwar in der gleichen Strasse aber trotzdem 15 Minuten Fussweg entfernt. Mit unserem Gepaeck eine gefuehlte halbe Stunde. Vielleicht kommt bald ein Paket nach Deutschland mit Dingen die wir hier nicht unbedingt brauchen. Unser erster Eindruck: Nicht so der Hammer. Eine unsymphatische und lustlose Kuh oeffnete uns und gab uns den Zimmerschluessel. Wie kann man so jemand an einem Hostel an der Rezeption arbeiten lassen? Normalerweise arbeiten in Hostels doch Leute die Spass am Umgang mit Menschen haben, die versuchen nett zu sein, einem vielleicht das Hostel erklaeren, wo was ist usw. Nicht Leute die einen angucken als waer man ein Staubsaugervertreter, von den Zeugen Jehovas oder der GEZ.

Unser Zimmer:



Sicher kein Room Mate Carlos aber in Ordnung. Wir verstauten unser Gepaeck und gingen spazieren. Wir hoben das erste mal mit der Kreditkarte Geld ab was auch problemlos funktionierte. Als wir zurueck ins Hostel kamen, lernten wir einen anderen Rezeptionisten kennen. Ein cooler Glatzkopf, der uns gleich erzaehlte, dass ihm sein Fahrrad mal auf St Pauli direkt vor der Polizeiwache geklaut wurde. Ein sympatischer, lustiger Mann. Der erste Eindruck hat getaeuscht. Es ist zwar kein Luxus aber wir fuehlen uns wohl.

Fazit eine Woche Buenos Aires:

Geile Stadt, geiles Wetter, mit dem spanisch wirds auch so langsam und Montezuma laesst auch schon gruessen :)

Mittwoch, 27. Februar 2013

Ein erfolgreicher Tag

                                                                                                                                            26.02.2013

Da unser Hostelproblem noch nicht geloest war, gingen wir ab ins Internetcafe. Als erstes checkten wir die Moeglichkeiten, wie wir am besten nach Foz de Iguazu kommen. Unsere Recherchen im Internet und bei der Touriinfo ergaben folgende Moeglichkeiten:

1. Bus: 17h Fahrt. 900 Peso pro Person.
2. Flug: 1,5h Flug, 848 Peso pro Person

Ist ja klar, dass wir das Flugzeug nehmen.
Danach fanden wir auch noch ein guenstiges Hostel fuer die naechsten 7 Tage. Damit war unsere To Do Liste abgehackt. Jetzt konnten wir uns wieder den angenehmeren Dingen widmen:
Mit Bier und Vokabelheft ab in die Sonne.

!Asi es la vida buena !