Sonntag, 2. Juni 2013

Bolivien und die Technik

Wir wissen, dass ihr schon sehr gespannt seit auf unsere Berichte aus San Pedro und der 3 Tage Jeep Tour. Da es hier wirklich keinen PC gibt der unsere Fotos hochladen kann dauert es noch ein bisschen mit den Eintraegen. Der Text ist zwar schon geschrieben aber ein Eintrag ohne Bilder ist echt doof :(
Wir waren jetzt schon in 2 Internetcafes und an mindestens 10 verschiedenen PCs und es will einfach nicht funktionieren :(
Wir versuchen es weiter. Villt gibt es in Sucre modernere PCs. Aber nach Sucre geht es erst in ein paar Tagen.

Wir bitten dies zu entschuldigen!


Dienstag, 21. Mai 2013

Ein geiles Wochenende

12.05. - 21.05.13
Von unter der Woche gibt es eig nicht so viel zu berichten da wir die ganze Zeit schoen in der Schule sassen und die spanischen Zeiten in unsere Koepfe gepruegelt haben. :)
Es gibt so viele Zeiten und alle werden anders konjugiert! Viel Spass beim Lernen!
Aber dafuer war unser Wochenende richtig gut.
Am Freitag waren wir beim Intercambio in der Schule. Dort werden kleine Grueppchen gebildet in denen dann spanisch und englisch gesprochen wird. Danach war mal wieder BBQ im Hostel angesagt. Diesmal waren mehr Leute da als letztel Mal. Und seeehr viele Englaender :)
Nach reichlich Essen und Trinken ging es dann wieder in einen Club. War mal wieder richtig lustig!
Nachdem der Kater auskuriert war, war es an der Zeit in Chile fuer unser Recht zu kaempfen. Wir gingen mit dem Hostelstaff auf eine Grossdemo fuer die Legalisation Marihuanas in Chile.
Es war aber keine typische Demo wie man sie von Stuttgart 21 kennt, sondern eher ein Festival mit rund 11 000 friedlichen chilenos, und uns :)
Es wurde gelacht, getanzt, geraucht und Spacecookies verkauft. Polizei war keine am Start was eig sehr verwunderlich war.



Mitten drinn fing es ploetzlich an zu regnen und die Leute flippten aus vor Freude. Verstaendlich wenn es hier seit Monaten nicht mehr richtig geregnet hat. Egal wie stark der Regen auch wurde, es wurde schoen weiter getanzt. Irgendwann wurde es dann genug fuer uns und wir wollten nur noch zurueck ins Hostel, duschen und trockene Sachen anziehen.
Die Strasse vor unserem Hostel war total ueberschwemmt und fuer mind. 2 Stunden hatten wir kein Strom. Was so ein Regen alles anstellen kann!
Am naechsten Tag erfuhren wir, dass unser Protest etwas gebracht hat! Es soll jetzt ein Buergerentscheid geben zum Thema Legalisation von Marihuana.

Am Sonntag fuhren wir nach Valparaiso, eine Hafenstadt ca. 2 Stunden von Santiago entfernt. Die Stadt gilt als kulturelle Hauptsatd Chiles. Im Juli 2003 wurde der historische Stadtkern mit seiner Architektur aus dem 19. und 20. Jahundert von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklaert.
 Der erste Eindruck war nicht so berauschend. Ausser den Lobos und dem RoRo Schiff am Hafen fanden fanden wir die Stadt nicht so schoen. Ausserdem war die Innenstadt total ueberfuellt weil eine Parade stattgefunden hat.

Wie die wohl da hochgekommen sind :)
Das RoRo Schiff war riesig! Mit diesem Schiff werden Autos und andere Gueter die fahren verschifft
Der Hafen ist einer der bedeutensden in Chile
Die Parade. Um was fuer eine es sich gehandelt hat keine Ahnung. Schule sind dort gelaufen und haben Blasmusik gespielt :)

Unser Eindruck aenderte sich aber dann schlagartig als wir auf einen der ueber 40 cerros (Huegel) mit der Seilbahn hochfuhren. Man bekam einen wunderschoenen Ausblick auf die huegelige Stadt mit den bunten Haeusern!

Valparaiso ist auch bekannt fuer die vielen Graffitis
Die Stadt hat zahllose Treppen und 15 dieser Seilbahnen, die auf die wichtigsten Huegel der Stadt fahren. Links sieht man die Seilbahn








Abends fuhren wir dann wieder zurueck nach Santiago und waren puenktlich zum Abendessen wieder im Hostel.

Samstag, 11. Mai 2013

Halbzeit

26.04. - 11.05.13

Seit unserem letzten Eintrag hat sich einiges getan. Wir sind immernoch in Santiago, im gleichen Hostel.
Vor zwei Wochen sind wir mal spontan in die Sprachschule nebenan und haben uns Infos geholt. Nach einem gruendlichen Finanzcheck haben wir uns entschlossen 4 Wochen die Schulbank zu druecken.
An dieser Stelle ein ganz dickes Dankeschoen an die Moeglichmacher !!!
Wir haben taeglich Montag bis Freitag von 9:30Uhr bis 16:00Uhr Unterricht. Natuerlich mit 2 Pausen. Der Unterricht ist ausschliesslich auf spanisch. Man hat also keine andere Wahl und muss spanisch sprechen.
Amersten Tag mussten wir einen Einstufungstest machen. Ich (K) wurde ins unterste Level eingestuft und ich (N) wurde hoeher eingestuft. Aber nach der ersten Stunde wurde ich (K) auf das Level indem auch Niña ist hochgestuft, was wohl ohne meine bisherige Lehrerin "Señora Borstendorfer" nicht moeglich gewesen ware. :-)
Wirs sind jetzt zusammen in einer Klasse mit noch 5 anderen. 2 Deutsche, 2 Brasilianer und eine Taiwanesin. Ein lustiger kleiner Haufen.Unser Lehrer heisst Jose Luis und sieht aus wie viele andere Chilenen. Kleiner duenner Koerper und ein riesen Schaedel. Bis 13 Uhr ist er Lehrer und danach tattoowierer und Drummer in einer Band. Sehr vielfaeltig der kleine. Unbekannte Vokabeln kritzelt ermal kurz an die Tafel.
Nachmittags haben wir eine Lehrerin. Luisa. Luisa ist lustig und so wie wahrscheinlich jeder Lehrer hat sie einen kleinen Knall :-) Sie schwitzt unglaublich viel und hat deswegen immer einen Berg Taschentuecher und einen Krug Wasser neben sich. Sie summt die ganze Zeit die gleiche Melodie und verteilt am laufenden BAnd "Diplomas". Fuer jeden richtigen spansichen Satz sagt sie : "Diploma". Es gibt ausserdem "Diploma" fuers zu Tuer reinkommen, zu spaet kommen, die Hausaufgaben nicht machen oder fuers Husten.:-)
Bei ihr wiederholen wir meistens den Stoff vom Vormittag und straten Konversationen.
Nach 2 Wochen kann man eines definitiv sagen: Es lohnt sich und macht sich bemerkbar.

Unsere Schule

- Ein paar Auszuege aus dem Hostelleben-

1. Essen geklaut
Ueberall wo wir bis jetzt waren konnten wir ohne Probleme unsere Lebensmittel im Kuehlschrank lagern. Doch hier nicht.
Mittags vespern wir in der Pause und lagern deswegen Wurst und Kaese im Kuehlschrank. DieWurst und der Kasese verschwanden spurlos. Und das 3mal hintereinander. Sehr aergerlich! Ab jetzt essen wir nur noch Dinge, die wir im Zimmer lagern koennen wie zum Beispiel Nutella.
Doch nicht nur Essen wird hier geklaut. Innerhalb von 2 Wochen ist hier auch ein Ipad und ein Iphone verschwunden. Unser Zeug ist zum Glueck sicher im Safe.

2. Bett kracht
Wie ihr ja wisst schlafen wir im 8 Bettzimmer in Stockbetten. Ich (K) schlafe unten und ich (N) in einem anderen Stockbett oben. Eines nachts, ich (K) schlief tief, traeumte von Cordon Bleu, Schweinebraten und Knoedel. Ein lautes knacken stoerte mich beim essen und 2 Sekunden spaeter krachte der Typ ueber mir mit seinem Bett auf mich runter. Ich konnte es gerade so noch halten. Beim reparieren wurde uns klar, dass kann nochmal passieren. Wenn Gestell und Lattenrost nicht zusammen passen, kein Wunder.

3. Dickes BBQ und Feierei
 Jeden Freitag kann man fuer ca. 10 Euro an einem BBQ teilnehmen.Dazu gehoeren ein riesiges Salatbuffet, Fleisch soviel man will und fuer 2 Stunden Wein und Bier soviel man vertraegt. Spaeter gehts dann mit dem gesanten Hostel in einen Club in Bellavista.
Bis jetzt waren wir einmal dabei und wollen noch einmal mit. :-)

Cerro San Cristobal
Der San Cristobal ist wie der Santa Lucia ein Huegel mitten in der Stadt. Nur ist er hoeher (880m ueber dem Meeresspiegel).
So sieht er von unten aus

Ganz oben befindet sich eine ueber 22m hohe Statue der Jungfrau Maria. Ganz klein ist sie hier zu sehen

Fuer den Aufstieg gibt es mehrere Moeglichkeiten: Fuer die Faulis mit dem Auto oder mit der Seilbahn (2000 Pesos p.P) Alle anderen koennen sich fuer einen der vielen Wanderwege entscheiden. Wir nahmen ein Weg durch das Gelaende, welches auch super zum biken geeignet ist.



Da sieht man mal wie sportlich man ist. Nach den ersten 5 Minuten Aufstieg schon fertig mit der Welt :)
Nach ca. 1 Stunde sind wir dann endlich oben angekommen.


Super Aussicht auf die Stadt
 
Der Smog nahm uns mal wieder die Sicht auf die Anden :(


In dem hoechsten Gebaeude in der Mitte ist uebrigens die Shopping Mall

Die Seilbahn fuer die Faulis
Die Statue der Jungfrau Maria


1987 hielt hier Papst Johannes Paul II eine Messe


Von Martin haben wir den Tipp bekommen, dass man die Berge am besten sieht wenn es geregnet hat. Wie wir ja schon erwaehnt hatten, regnet es hier sehr selten. Letzte Woche am Donnerstag hat es geregnet doch leider konnten wir nicht auf den San Cristobal da wir in der Schule waren.
Dafuer hatten wir trotzdem auf dem Weg zur Tankstelle einen schoenen Blick auf die weissen Anden.






N: Fuer mich beginnt jetzt eine sehr harte Zeit. Mehrere blonde Traveler haben mir geraten mir hier lieber nicht die Haare faerben zu lassen. Die Gefahr, dass etwas schief geht ist hier viel zu gross. Deswegen habe ich mich jetzt wohl oder uebel dazu entschlossen mir die Haare dunkel zu faerben!
Neee kleiner Witz, ich werde mir die Haare erst wieder in Deutschland faerben lassen und hoffe, dass der Ansatz bis dahin nicht allzu schlimm wird. Mum mach schonmal ein Termin fuer Oktober :)











Donnerstag, 25. April 2013

Zu Besuch bei den Hofbauers

                                                                                                                             19.04.2013-25.04.2013

Die letzten Tage hatten wir Kontakt mit Martin, der uns heute abholte damit wir ein paar Tage bei ihm, seiner Frau Alejandra und ihrer Tochter Emily verbringen konnten. Sie wohnen eine halbe Stunde ausserhalb von Santiago in Piedra Roja. Hier gibt es ausser einem kleinem Zentrum mit Lagune nicht viel. Aber zumindest einen Dunkin Donut :-)

Die Lagune
Der Supermarkt, der wirklich alles hat. Auch Nutella :)

Das Haus der beiden ist in einem abgeriegelten Wohnareal inklusive Wachschutz.

Der Eingang zu den Haeusern

Folgende Fotos entstanden aus unserem Fenster :)




Wir wurden sehr herzlich aufgenommen, fuehlten uns wie daheim und bekamen super tipps was man in Santiago noch so alles sehen sollte. Wir chillten, schliefen super in den Betten, spielten mit der kleinen und assen lecker. Wir tauchten ein bisschen in das chilenische Familienleben ein. Wir lernten auch die netten Eltern von Alejandra kennen, die genauso fit mit Smartphones sind wie junge Leute :-)
So verbrachten wir das ganze Wochende. Am Montag mussten Martin und Alejandra arbeiten. Gut dass beide in Santiago arbeiten,so konnten wir gleich in die Stadt mitfahren.
Wir besuchten die riessiege, wirklich riessige Einkaufsmall. Ein Megakomplex und mit Abstand das groesste Einkaufszentrum das wir je gesehen haben.

Das ist nur ein Teil davon
Hier gibt es auch den einzigen H&M in ganz Lateinamerika.


Und genau wie in Deutschland ist er mega ueberfuellt und es gibt genau das gleiche.
Da ich (K) langsam brudelig wurde weilich kein bock mehr auf Windowshoppen und ziemlichen Hunger hatte, gingen wir in das fuenfte Stockwerk. Das Fressstockwerk. Hier gibts alles. Als hatte jede Fastfoodkette der Welt hier einen Stand. BK, MC, Pizzahut, Tacobell, Dunkin Donut und noch bestimmt 25 weitere Ketten die wir nicht kannten. Fastfood Paradise.
Voll war das Einkaufszentrum eigentlich nur im Fresstockwerk und im H&M.
Da wir nicht den ganzen Tag in der Mall verbringen wollten, fuhren wir ins Zentrum und bestiegen den Santa Lucia. Von ganz oben hat man eine schoene Aussicht auf die versmogten Anden.





Um 17.30 Uhr fuhren wir dann wieder mit Martin und Alejandra zurueck ins ruhige Piedra Roja.
Am Dienstag fuhren wir wieder mit nach Santiago und klapperten Hostels ab. Weil wir noch mindestens eine weitere Woche hier bleiben wollen.
Wir entschieden uns fuer das Chillihostel bei dem wir durch Martin 10 Prozent Rabatt bekamen. Ausserdem ist hier Abendessen inklusive. Die restliche Zeit verbrachten wir mit Fussball gucken :-) Zum Glueck wird die Championsleague hier ueberall uebertragen. Es fuehlt sich gutan als einziger deutscher zu jubeln wenn Bayern Barca abschiesst :-) (hier sind alle Real Madrid und Barcelona fan). Am letzten Tag bei den Hofbauers fuhren wir nicht mit nach Santiago sondern machten einen gemuetlichen.
Ich (K) schaute natuelich Dortmund gegen Real. Hammer Spiel. Und ich (N) lag schoen am Pool in der Sonne. Abends kochten wir als Dankeschoen fuer dieFamilie unseren Hammer Nudel/Tortelliniauflauf a la Hostel. Zum Nachtisch gab es Dunkin Donuts,und zu trinken das lieblingsgetraenk der Hofbauers, Aperol Spritz. Geschmeckt hats scheinbar auch, die Auflaufform war leer :-)
Am naechsten Morgen wurden wir zu unserem Hostel gebracht und erledigten den Tag ueber kleinigkeiten wie zb: eine Wintermuetze kaufen (natuerlich bei H&M) fuer die bald kommenden  kalten Naechte wenn wir in der Atacamawueste sind.

Chiles Hauptstadt und der Bellavista Wahnsinn

                                                                                         18.04.13
Wie immer in einer neuen Stadt gingen wir auf Erkundungstour. Wir liefen durch den Park am Fusse des Santa Lucias (ein Aussichtsberg mitten in der Stadt) und landeten schliesslich im Zentrum. Hier wimmelt es von Einkaufslaeden, Fresslaeden und Strassenhunden. Es gab zwar ueberall wo wir bis jetzt waren Strassenhunde, aber Santiago toppt echt alles. Das Lustige ist, sie orientieren sich beim Strasseueberqueren an den Fussgaengern. Sie bleiben so lange am STrassenrand stehen, bis die Ampel gruen ist. Da steht dann plotzlich ein Hund neben dir, der auch auf gruen wartet. :)


Park beim Santa Lucia

Auf den Postkarten von Santiago sind immer die Stadt und im Hintergrund die Anden mit weissem Gipfel abgebildet. So schoen wie auf den Postkarten sieht man es aber nicht. Zu sehen sind nur die Umrisse und die weissen Gipfel kann man nur erahnen. Die schlechte Sicht verdankt man dem Nebel und dem Smog, der gerade besonders schlimm ist, da es hier seit Nov nicht geregnet hat. Auch der Fluss ist ausgetrocknet.


Auf unserer Tour klapperten wir unbewusst einige Touripunkte ab wie z. B. den Plaza de Amas wo die Polizei gerade eine Uebung machte.





Wir besuchten den Chinamarkt und den Mercado Central. Ein grosser Fischmarkt mit Fischrestaurants soweit das Auge reicht. Hier wollen wir demnaechst mal essen gehen.
Nach 7 Stunden gingen wir zurueck in Richtung Hostel, cjillten ein bisschen und zogen los nach Bellavista. Ein Bar- und Clubviertel. Donnerstag abends um halb 11 geht hier schon die Post ab. Eine Bar ist ueberfuellter als die andere.

Nach 7 Stunden auf den Beinen sehen wir echt noch gut aus :)

Ueberall gute Laune und Dichtis. Genau das Richtige fuer uns :)
Die Strasse erinnert ein bisschen an die Theo in Stgt nur geht es hier um einiges wilder zu.
Wer in Deutschland manchmal feiern ist weiss, dass es nicht immer leicht ist, morgens nach der Feierei gescheites Essen zu finden. Das ist hier nicht der Fall. Die ganze Nacht ueber stehen hier die Hot Dog oder auch "perro caliente" Staende, es werden Sandwiches verkauft und frische Fleischspiesse gegrillt. Hier stehen nicht nur Menschen sondern auch Hunde schlange :)
Wer bock auf Pizza hat, auch kein Problem. Hier stehen Leute mit ihren Backoefen! und backen dir fuer 1 Euro eine Pizza. :)
Nach ein paar Drinks war aber Schluss fuer uns und wir gingen gluecklich mit einem Fleischspiess in der Hand zurueck ins Hostel.

Ciao Argentina - Buenos Dias Chile

                                                                                  17.04.13
Unser Bus nach Santiago startete um 09:30 Uhr. Laut Busunternehmen dauert die Fahrt 7 Stunden, sodass wir perfekt noch vor Einbruch der Dunkelheit ankommen. Nach all den landschaftsmaessig langweiligen Busfahrten freuten wir uns auf diese Fahrt durch die Anden.
Planmaessig erreichten wir den Grenzuebergang und sahen dann die riesige Schlange der Reisebusse vor uns.      Wir dachten nur: "Ach du scheisse." Jetzt hiess es Film gucken und warten, und warten, und warten.
Nach ca. 1 1/2 Stunden waren wir endlich an der Reihe. D. h. alle Fahrgaeste aussteigen, mit Reisepass in Zollhaeuschen und zwei Stempel abholen. Einmal die Ausreise aus Argentinien und einmal die Einreise nach Chile.
Gluecklich mit Stempel im Pass dachten wir: "Jetzt gehts weiter." Aber Pustekuchen! Jetzt wurde das ganze Gepaeck aus dem Bus raus auf ein Gepaeckband gelegt und durchleuchtet. Die Fahrgaeste mussten sich mit dem Handgepaeck in Reih und Glied aufstellen, damit der "Frutahund" losschnueffeln kann. Bei der Einreise nach Chile darf man keine Fruechte, Pflanzen oder Fleisch dabei haben. Da hat der Hund wirklich einem Fahrgast die Banane aus dem Rucksack gezogen :)
Diese Prozedur hat uns weitere 2 Stunden gekostet. Zurueck im Bus dachten wir: " Juhu, jetzt ist es aber endlich geschafft." Doch wieder falsch gedacht. DIe Strasse ist zur Zeit eine riesige Baustelle und nue von einer Seite aus befahrbar. Also wieder warten. Letzendlich hat uns das ganze Zollgedoenz 5 Stunden gekostet. Wir erreichten Santiago um 20:45 Uhr an bei Dunkelheit. Genau das was wir nicht wollten. Aber mnit dem Taxi wurden wir schnell und guenstig in unser Hostel gebracht.
Obwohl es in den Zimmern und Gaengen extrem eng war, war das Hostel ganz ok.