Sonntag, 17. März 2013

Hallo Montevideo

                                                                                                           14.03.2013
Um 06:20 Uhr erreichten wir das Busterminal in Montevideo. Wir erkundigten uns bei einem Taxifahrer nach den besten Weg in unser Hostel "el Viajero"
Im Hostel angekommen haben wir gefruehstueckt, Gepaeck abgestellt und dann ab die Stadt erkunden. Hauptziel war natuerlich das Meer, welches wir auch fanden.




Ansonsten erinnert uns Montevideo an Buenos Aires. Als waer es die kleine Schwester.




Und unseren ersten suedamerikanischen Doener haben wir auch schon gegessen :) Leider kostet einer hier fast 8 EUR.



Doch ein grossen Unterschied gibt es. Hier will dir keiner was aufschwaetzen, keiner dein Geld wechseln oder sonst was. Generell sind hier die Leute nicht so agressiv unterwegs.
Zurueck im Hostel machten wir auf der Sonnenterasse ein Nickerchen weil wir von 2 Naechten Busfahren doch etwas geschlaucht waren. Den Rest des Tages gingen wir ruhig an.
Abends waren wir dann noch in einer Kneipe und tranken ein Cocktail auf Uruguay.


Salto - so machen es die Sparfuechse :)

                                                                                                            13.03.2013
So gegen 8 Uhr morgens kamen wir in Concordia an und hatten Glueck, dass gleich ein Bus nach Salto (Uruguay) fuhr. Die Fahrt nach Salto dauerte ca. 1 Stunde. Am Busterminal angekommen checkten wir erstmal wie bzw wann wir weiter nach Montevideo kommen. Wir konnten entweder ein Bus nehmen, der spaetabends in Montevideo ankommt oder einen der am nachsten Tag fruehmorgens um 6 Montevideo erreicht. Wir wollten uns eine Uebernachtung sparen und entschieden uns fuerletzteres. Sparfuechse halt :)
Jetzt hatten wir von 9 Uhr bis 0:30 Uhr zeit Salto anzugucken.
Wenn man Sehenswurdigkeiten in Salto eingibt kommt man direkt zur Termas del Dayman. Wir hatten super Wetter und gegen ein paar Stunden im Termalbad nichts einzuwenden. Wir machten uns auf zur Bushaltestelle. Salto ist ein kleines Staedtle, aehnlich wie Puerto Iguazu aber viel schoener.



Ausserdem sind die Leute hier offener und interessierter. Wir wurden mehrmals angesprochen woher wir kommen und was wir hier machen. Wir erhielten sogar eine ziemlich schraege Einladung von einem aelteren Herren , der uns in seine Wohnung einladen und fuer uns kochen wollte. Er wirkte durchaus vertrauenswuerding, scheinbar wohnen oft Touris bei ihm , aber wir lehnten trotzdem ab. So cool es auch ist mit Einheimischen zu reden, ofr verstehen wir nur wenig. Zu sagen, dass man nichts versteht hilft auch nichts. Sie sprechen in dem gleivhen rasenden Tempo weiter. Ausserdem ist es echt schade, dass wegen der Sprachbarrierekeine richtigen Unterhaltungen entstehen koennen.
Durch das Gespraech mit dem aelteren Mann verpassten wir unseren Bus zur Terme zum  zweiten Mal. Den ersten verpassten wir weil wir an der falschen Bushalte standen. Der Bus faehrt nur jede volle Stunde, was wir etwas wenig finden fuer die Hauptattraktion Saltos.
Das Termalbad war sehr schoen. Ein Freibad mit heissem Wasser.



Perfekter Zeitvertreib und total entspannt. Nach ein paar Stunden in der Sonne nachten wir uns wieder auf zum Busterminal wo wir uns die Zeit bis zur Abfahrt in einem Lokal vertrieben.



Eine Busfahrt die ist lustig, eine Busfahrt die ist schoen...und vorallem ist sie schweine kalt!

                                                                                                      12.03.2013
Heute um 17.45 Uhr ging unser Bus nach Concordia. Die Busfahrt dauerte ca. 12 Stunden. Davor graute es uns ein bisschen. Doch von anderen Travellern bekamen wir mit, dass es gar nicht so schlimm sei so lang Bus zu fahren und dass die Sitze besser sind als in einem Flugzeug. Bis zur Abfahrt chillten wir im Hostel.
Es gibt mehrere Klassen, die man im Bus buchen kann. Wir hatten die Wahl zwischen Semi Cama und Cama Economy. Zwischen diesen beiden Klassen lagen nur 3 EUR unterschied. Semi Cama war das billigere aber bei dem geringen Aufpreis goennten wir uns Cama Economy. Was die Leute sagten stimmte. Die Sitze waren sehr bequem. Man konnte sich weit zurueck lehnen und seine Beine komplett ausstrecken.



Im Preis inbegriffen war ein Abendessen aehnlich wie beim Flugzeug. Es gab Falscher Hase, der aber lang nicht so gut war wie der von meiner Mama (N) !!
Kurz nach der Abfahrt zeigten sie ein Kriegsfilm auf spanisch.
Nach ca. der Haelfte der Strecke hielt der Nus in einem kleinen Dorf um noch weitere Leute aufzunehmen. Wir schliefen bis dahin. In dem Ort wurde unser Bus von der Polizei kontrolliert und weil ich (K) ja sowieso so gut auf die Polizei zu sprechen bin, wurde nein Zeug natuerlich als einziges kontrolliert. Zum Glueckging das schnell und ich konnte weiter ratzen.
Um 8 Uhr rum kamrn wir in Concordia an. Der Rest der Fahrt verlief ruhig, allerdings war es arschkalt! Wir sassem genau an der Klima, die auf Hochtouren lief und auch nicht ausgeschaltet wurde. Zum Glueck hatte Niña ihre Regenjacke zusaetzlich dabei sonst waere ich (K) wahrscheinlich als Eisblock in Concordia angekommen.
Mal abgesehen von dem unsinnigen Gebrauch der Klima war die Busfahrt von 12 Stunden sehr angenehm und deutlich besser als jeden Langstreckenflug. Und guenstig ist es ja auch noch :)

Freitag, 15. März 2013

Nix los in Puerto Iguazu

                                                                                                                                    11.03.2013


Was macht man in Puerto Iguazu wenn man die Wasserfaelle gesehen hat?
Nichts! Klar es gibt hier viele Restaurants und kleine Einkauflaeden aber man kann ja nicht den ganzen Tag essen oder shoppen. Und waehrend der Siesta sind die Laeden sowieso geschlossen. Die vielen Bars hier sind auch erst abends gut besucht. Wir holten unsere Bustickets und schlenderten eine Weile durch die ruhigen Strassen. Es bleibt einem also nichts anderes uebrig als auch Siesta zu machen. Unsere Siesta besteht aus irgndwo hinsetzen und ein Bier oder aehnliches vom Supermercado zu trinken. Abends machten wir uns leckere Schinkennudeln mit Ei (leider fehlte Salz) und checkten uns ein Hostel fuer Montevideo ab.

Dienstag, 12. März 2013

Iguazu Wasserfaelle 2 (von argentinischer Seite) - die Route steht

                                                                                                                                 10.03.13

In zwei Tagen muessen wir raus aus dem Hostel Noelia. Es wird Zeit abzuchecken wohin uns die naechste Etappe fuehrt. Wir suchten uns aus was wir noch alles sehen wollten und machten mit der Karte unsere Route fest. Diese fuehrt uns ganz in den Sueden nach Usuahia. Natuerlich nciht direkt, sonst wuerden wir 2 Wochen lang Bus fahren. Wir legen noch ein paar Zwischenstopps ein. Der Erste wird Montevideo Uruguay sein. Da der Tag noch lang war und das Wetter super, machten wir uns auf die argentinische Seite des Nationalsparks Iguazu. Kaum im Park angekommen schlug das Wetter auch schon um. Wir kamen mal wieder in einen tollen Monsun. Dieser dauerte aber zum Glueck nur eine Stunde.
Da die argentinische Seite groesser ist als die Brasilianische und die Attraktionen weiter auseinander liegen, faehrt hier ein parkeigenes Baehnle. Mit dieser fuhren wir auch gleich zur Hauptattraktion: Garganta del Diablo. Uebersetzt "Teufelsschlund".
Auf Bruecken ueberquerten wir Teile des Flusses um zu dem Schlund zu gelangen. Nach ca. 15 Minuten Laufen erreichten wir den Aussichtspunkt und blickten in den Rachen des Teufels. Und das ist er wirklich!
Man hatte das Gefuehl von den Wassermassen aufgesogen zu werden. Kein Foto oder Video kann dieses Gefuehl rueberbringen. Hier trotzdem ein paar Fotos (mit unseren super tollen neuen Kamera aus Paraguay :))








Die brasilianische Seite war ja schon sehr eindrucksvoll doch die aregntinische topt das nochmal. Man kommt naeher an die Wasserfaelle ran und hat einfach einen anderen Blickwinkel darauf. Allein der Anblick des Teufelsrachen raubt einem schon den Atem.
Der Park wurde langsam leerer (lag wahrscheinlich am Wetter. Es regnete ab und zu) und wir erkundeten die anderen Pfade.




Ein paar Tiere haben wir auch wieder gesehen Am meisten freuten wir uns ueber den Affen :)





Den Abend liessen wir bei gutem Essen ausklingen.

Abstecher nach "klein Indien"

                                                                                                                                     09.03.13


Heute war es dringend Zeit fuer eine neue Digicam. Ein Blog ohne Fotos bringts nicht wirklich.
Wenn mann Elektrokram braucht faehrt man am besten nach Paraguay. Genau nach Ciudad del Este. Die Fahrt dorthin dauert ca. 1h und kostet (Hin und Rueckfahrt) umgerechnet ca.5 Euro.
Nach den Plakaten und Prospekten zu urteilen, musste es nach der Grenze ein grosses Einkaufszentrum geben mit nem dicken Sonyshop.
Doch ein Einkaufscenter wie z. B. das Breuningerland war es nicht, eher ein Zentrum zum Einkaufen wie ein indischer Marktplatz. Kulturschock pur!
Auf engstem Raum bestimmt tausende Leute, hunderte von Mofataxis die sich durch den Verkehr schlaengelten, unzaehlige Staende mit Klamotten, ohne Ende Wasser und Saftverkaufer und natuerlich unsere Freunde die Cambio Maenner. Hier wollen dir die Einen Essen andrehen, der Naechste Socken oder dicke Weiber wollen dir Unterwaesche aufschwaetzen. Wieder andere  wollen dich in Laeden locken, dich mit dem Taxi fahren oder druecken dir irgendwelche Sachen in die Hand. Natuerlich hat jeder das Beste und das Tollste. Das Wort Aufdringlichkeit wurde hier wahrscheinlich erfunden. Du wirst bei jedem Schritt angeschwaetzt. "No" verstehen die hier nicht. "No" heisst bei denen: Verfolg mich noch 50 Meter und wenn ich nicht ein paar Socken will moecht ich villt 10 oder ich will Geld wechseln oder sonst irgendeinen Scheiss. Das absolute gewusel. Wenn man nicht aufpasst wird man entweder umgefahren oder umgerannt. So stellen wir uns das ungefaehr in Indien vor. Da wir noch keine Cam hatten hier ein Bild von Google.

The shopping mecca of Ciudad del Este, Paraguay.
Es war noch deutlich mehr los.
Elektrolaeden wie auf den Plakaten beworben gab es natuerlich auch. Wir kauften eine aehnliche wie unsere Alte zu einem angemessenen Preis.
Und jetzt noch ein bisschen hier chillen und die Stadt angucken? Nein, danke!
Wir liefen zur naechsten Bushalte und ab zurueck ins ruhige Puerto Iguazu.
Auf dem Weg dorthin schlugen wir noch 50 geniale und unglaublich gute Angebote aus :)
Spass hat es uns hier nicht wirklich gemacht aber es war cool zu sehen wie es dort abgeht.

Vom 4 Sterne Hotel ins 6 Bettzimmer

                                                                                                                   08.03.13
Heute war unser letzter Tag als Schnoesel und das liessen wir beim Champagnerfruehstueck nochmal richtig raushaengen. Das Fruehstueck war sowieso der Hammer! Es gab alles was das Herz begehrt. Wir futterten fuer 4 Leute, da wir nicht wussten, wann wir so etwas wieder bekommen.

VIELEN DANK FUER DIESE WUNDERSCHOENEN ZWEI TAGE!

Danach brachte uns August unser Taxifahrer zurueck nach Argentinien in unser Hostel "Noelia"




Jetzt hiess es tschau Schnoeselleben!

Puerto Iguazu ist ein recht kleiner Ort, der vom Tourismus lebt. Nicht wirklich schoen aber auch nicht haesslich. Kein Urlaubsort aber ein paar Tage ok. Zu erwaehnen ist noch die Hitze, die einem echt zu schaffen macht. So gluehend heiss und feucht, dass man selbst zum Wasserfall wird.


Den Abend verbrachten wir bei guter Musik im Hostel.

P.S.: Digicams kann man hier nicht kaufen aber dafuer in Paraguay. Morgen machen wir uns mal auf den Weg.