15.07. - 16.07.13
Fuer uns gab es nur einen Grund ins kalte La Paz zurueckzugehen. Und zwar "el camino de la muerte!"Das ist die gefaehrlichste Strasse der Welt. Sie verbindet La Paz mit der wichtigsten Stadt der Yungasregion Coroico und war frueher die einzige Verbindung.
Die einspurige Strasse verlaeuft an steilen Abhaengen entlang, bei denen es hunderte Meter in die Tiefe geht. Es gibt keine Leitplanken oder sonstige Sicherheitsvorkehrungen. Auch das Wetter traegt seinen Teilen zur Gefaehrlichkeit bei. Auf der 60 km langen Strecke werden fast alle Klimazonen Suedamerikas durchquert. Als sie noch die einzige Verbindung war, stuerzte taeglich ca. ein Fahrzeug in die Tiefe. Zahlreiche Kreuze am Strassenrand erinnern daran.
Seit 2006 gibt es eine neue, asphaltierte Strasse. Diese ist zwar sicher aber dauert laenger. Deshalb wird die Alte immernoch benutzt und es kommt noch zu Abstuerzen.
Hauptsaechlich wird sie heute allerdings fuer den Tourismus benutzt. Die Agencys bieten alles Fahrradtouren an und auch da kam es schon zu schweren Unfaellen z. B. wegen schlechten Bremsen. Wir trafen ein paar Leute, die sich etwas gebrochen hatten und 2001 ist ein Touri in die Tiefe gestuerzt und gestorben.
| Ein Denkmal fuer die zwei Israelis, die hier gestorben sind. |
Wir fanden eine Agency, die die Strasse zum Teil laufen, zum Teil mit dem Auto anbot. Das hoerte sich gut an und wir buchten gleich fuer den naechsten Tag.
Um 08:00 Uhr wurden wir abgeholt. Diesmal hatten wir eine private Tour denn wir waren nur zu zweit. Uns solls recht sein :)
Unser Weg fuehrte uns auf 4650 Meter hoch auf den Cumbre-Pass. Auch hier ist Vorsicht geboten!
| Fahrzeuge im Abgrund |
Kurz darauf bogen wir auch schon auf die Todesstrasse ab.
Mit dem Auto auf der Todesstrasse zu fahren liess unseren Adrenalinpegel ganz schoen steigen. Gefaehrlicher gehts nicht. Aber an den ganz krassen Stellen stiegen wir aus und liefen.
| Gegenverkehr hatten wir auch |
| Der Reifenabdruck kurz vorm Abgrund |
| sogar ein LKW kam uns entgegen |
Bevor wir in Coroico ankamen zeigte uns unser Guide noch wie hier Koka angebaut wird.
| Koka-Straeucher |
| Hallo Coroico |
Unser Guide Joel checkte uns noch ein Hostal und ein Busticket nach Copacabana ab.
Naechster Halt: Titicaca See!
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