20.02.13
Es ist jetzt 17:45 Uhr Ortszeit, wir sitzen bei einer Flasche Wein in unserem abgefahrenen Hotel "Room Mate Carlos" in Buenos Aires und sind froh einfach nur zu chillen, denn bis jetzt war schon einiges los....
Packchaos
War ja klar, dass ich (N) erst am Tag des Abfluges anfange zu packen. Da kommt man am Ende echt in Stress wenn man merkt, dass der Rucksack viel zu schwer und der Schlafsack viel zu gross ist. Das sollte ich auch spaeter am Flughafen zu spueren bekommen aber das war mir im Moment scheissegal, ich wollte einfach nur fertig sein.
Frankfurter Labyrinth
14 Uhr war der Treffpunkt in Weilimdorf, ich (K) hatte meinen Rucksack gepackt und war startklar.Auf ganze 18 Kg kam mein Rucksack inklusive Zelt, geplant waren 12 Kg. Was solls, ab in die S- Bahn und losgehts. In Weilimdorf haben schon Niña und ihre Eltern auf mich gewartet. Das Wetter war die ganze Zeit gut. Erst als wir mit dem Auto losfuhren schlug es natuerlich um. Nach ca. 2h kamen Niña, ihre Eltern, ihre Schwester Ines, die wir unterwegs abholten, und ich am Flughafen an. Jetzt fing die Sucherei an. Wir kaempften uns durch einen Schilderwald, fuhren gefuehlte 100 Rolltreppen hoch und wieder Runter, machten eine Spritztour mit dem Flughafenbaehnle und fanden schliesslich unser Terminal. Soviel Lauferei macht hungrig, ist ja klar. Aber wo war jetzt der naechste Mc Donalds ? Wir suchten mal wieder und ein Glueck, wir fanden ihn auch. Die Burger die wir uns reingepfiffen hatten, hatten wir uns redlich verdient. Da ja Ostern vor der Tuer steht, dachten wir uns, wir machen uns nochmal auf die Suche.Diesmal nach dem Stand wo man sein Gepaeck einschweissen lassen kann, was bei unseren beiden aber vor allem Niñas Rucksack, absolut noetig war. Wir hetzten also wiedermal durch die Hallen und blaetterten schliesslich 18 Euro fuer das Einschweissen von 2 Gepaeckstuecken hin. Ich (K) war von 1-2 Euro ausgegangen. Danach gaben wir unser Gepaeck auf, verabschiedeten uns von Niñas Familie, checkten ein und um Punkt 22:15 Uhr sassen wir im Flieger und sagten: "Adios Alemania"
Ein aufruettelnder Flug
Als wir im Flieger waren, stellten wir fest, das wir in der Economyclass die so ziemlich besten Plaetze hatten. Fensterplatz, mehr Beinfreiheit als alle anderen und niemand der hinter uns sas, sodass wir unsere Sitze beliebig nach hinten verstellen konnten.Ausserdem bot die Lufthansa ein grosses Angebot an Filmen und Musik um sich die 13h Flug vertreiben zu koennen. Das einzig Negative war, dass wir nah an den Toiletten, wo sich immer eine Schlange bildete sassen, sodass uns jeder Spast beim ratzen beobachten konnte. Gegen 0 Uhr gab es fettige Maccaroni mit Kaese zum Abendessen. Fettig aber gut. Kurz darauf schliefen wir ein.
Wir flogen gerade ueber den Atlantik als es anfing.
Wir kamen in Turbulenzen und wurden von links nach rechts und von rechts nach links ueber unsere Sitze geschleudert.Zwischenzeitlich so stark, dass man das Gefuehl hatte, das man in einem Boxauto sitzt und von allen Seiten in die Mangel genommen wird, oder der Inhalt eine Cocktailmixers waere der gerade ordentlich durchgeschuettelt wird.Das Flugzeug sank ploetzlich ab und man hatte das Gefuehl, man waere im freien Fall. Mir fiel auf wie eine Stewardes etwas aus der Gepaeckablage fuer Notfallausruestung holte. Ich war aber schnell wieder beruhigt als ich sah, dass es nur ein Gurt war und sie ih zur Toilette brachte. Warscheinlich hatte jemand beim Kacken den Halt verloren.
Die Turbulenzen legten sich. Wir waren durch das Gewitter durch und scliefen wieder. Zum Fruehstueck wurden wir erneut etwas durchgeruettelt, was das Joghurtessen erschwerte, konnten aber auch einen schoenen Sonnenaufgang sehen. Wir kamen puenktlich in Buenos Aires (EZE) an.
Buenos Dias Buenos Aires !
Unser Flieger
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